Die Geschichte der Ju52

Robust, gutmütig, legendär.

Die gute alte Tante Ju wurde im Krieg aufgrund ihrer behäbigen aber dennoch gutmütigen Eigenschaften als Lazarettflugzeug und Transportflugzeug für Hilfsmittel eingesetzt. Sie galt als nahezu unzerstörbar, da sie auf den kleinsten Äckern landen und auch nach Beschuss schwer beschädigt weiterfliegen konnte.

In der Nachkriegszeit wurde die letzten Exemplare auf kleineren Fluglinien in Afrika Südamerika und Europa eingesetzt.

Zu den bekanntesten JU 52-Pilotinnen zählten Hanna Reitsch und Beate Uhse.
Unsere JU 52 mit der Kennung HB– HOY wird für die Rundflüge ab Mönchengladbach eingesetzt. Dieses Flugzeug stand bis Anfang der 1990er Jahre auf der alten Flughafenterrasse des Flughafens Düsseldorf, bevor es durch die tatkräftige Unterstützung des Vereins der Freunde historischer Luftfahrzeuge e.V., Düsseldorf und der JU-AIR zwischen 1991 und 1997 wieder aufgebaut wurde.

Die drei Flugzeuge der JU-AIR mit den Kennungen HB- HOP, HB- HOS und HB- HOT wurden 1939 von Dessau nach Dübendorf überführt, überlebten so unbeschadet in der neutralen Schweiz den zweiten Weltkrieg und wurden vom Schweizer Militär nahezu unverändert bis in die 1980er eingesetzt.

Von ehemals über 6.000 JU 52-Flugzeugen und CASA-325-Lizenzbauten befinden sich heute noch weltweit acht Flugzeuge in einem flugfähigen Zustand. Davon sind je eine im Besitz der Lufthansa und der South African Airlines, vier bei der JU–AIR und je eine privat zugelassene JU 52 in Frankreich und den USA. Letztere dürfen allerdings keine Passagiere befördern.
Die vier Ju 52 der JU-AIR sind seit 1997 auf den Betrieb mit bleifreiem Benzin umgerüstet, wozu viele Stunden Arbeit und Forschung und ein beträchtlicher finanzieller Aufwand nötig waren. Aber es hat sich gelohnt, die 9-Zylinder Sternmotoren brummen mindestens so zufrieden bleifrei!

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